Über Mich

Ja, das bin ich. Aber sehen Sie, was in diesem Porträt tatsächlich passiert?

Die Beleuchtung, der dunkle Hintergrund, die leicht zusammengepressten Augenlider. All das habe ich dutzende Male geübt und wiederholt. Ich habe sogar gelernt, wie man den Unterkiefer so nach vorne schiebt, dass das Doppelkinn weniger hervortritt. Dieses Bild war eines von nahezu 100 Aufnahmen — eine Konstruktion, der Versuch, einen Eindruck zu erzeugen: neugierig, ernst, schwer zu täuschen, investigativer Geist.

Was das Bild zeigt, ist, das sich Eindrücke konstruieren lassen. Es ist die Aufgabe von Wissenschaftlern und Journalisten, unter diese Oberfläche zu schauen und dort verborgene Wahrheiten zu finden. Dass dieses Porträt die Wahrheit nicht verschleiert, bezeugen meine bisherigen Arbeiten.  

Sie zeigen, dass ich eine seltene Kombination aus investigativen und schriftstellerischen Fähigkeiten mitbringe. Ich habe an der Universität Oxford in der Hirnforschung promoviert und war dort als Forscher tätig. Im Jahr 2014 wagte ich den Sprung aus dem Elfenbeinturm der aktiven Forschung und schreibe seither in Vollzeit. Wissenschaftsgeschichten stehen dabei im Vordergrund, aber kürzlich sind zwei investigative Geschichte hinzugekommen.

Ich veröffentliche diese Geschichten in deutschen Zeitungen und Zeitschriften wie der Neuen Züricher Zeitung, Spektrum der Wissenschaft, Technology Review und Tagesspiegel. Daneben biete ich Übersetzungen und Lektorate akademischer und journalistischer Texte an.